Brunnenreaktivierung + Kunststoff

18.06.2019

Nach genauerem Analysieren stellte sich heraus, dass es nicht die Pumpe war, die defekt war, sondern dass es sich um eine Folgeerscheinung handelte, durch eine verlegte aber auch offene Leitung

Als wir die Ansaugleitung zerlegt hatten, konnte man sehen, dass das Rohr komplett verrostet war, Löcher an der einen Stelle und Dicht an anderen Stellen

Um hier dem allen vorzubeugen wurde jedoch auch gleich die Pumpe erneuert, was jedoch den geringeren Teil der Kosten ausmacht, da der Einsatz des Installateurs einige Stunden andauerte

Um hier gleich einigen Personen den Wind aus den Segeln zu nehmen muss erwähnt werden, dass man auf Kunststoff nicht komplett verzichten kann, wenn man gewisse Dinge zu reparieren hat bzw. nicht nur eine 50m² Wohnung in Wien... -> dies liegt aber nicht daran, dass ich in einem Kunststoff verarbeitenden Betrieb arbeite!

So sieht die Saugleitung mit Pumpe nach 40+ Jahren aus

Jedoch aus ökologischer Sicht wertvoll, da der Brunnen genug Wasserstand hat für das "Brauchwasser" -> WC's, Bewässerung, Waschmaschine, etc.

Dies war die alte Pumpe, die wir auch gleich ersetzten. Die Saugleitung war knapp 10m lang, da der Brunnen gut 10m tief ist

Ersetzt wurde diese Pumpe mit einer Lowara SC209T - befestigt an einem Niro Seil

Doch bevor wir diese Pumpe einbringen konnten, wurde zuvor das Kabel der neuen durchgezogen und angeschlossen um hier Kosten zu sparen

Da es dann an die Saugleitung bzw. Zuleitung ging übernahm der Installateur

Um hier effizient zu bleiben und möglichst Ressourcen- und Umweltschonend zu leben, haben wir uns entschieden den Brunnen weiter zu betreiben. Leider lässt sich der Kunststoff heutzutage nicht komplett vermeiden, da er langlebiger und in gewissen Bereichen eine tatsächlich sinnvolle Alternative bildet zu Stahl oder dergleichen.

Saugleitung wurde angebracht und direkt an der Pumpe befestigt, hier bewies sich wieder die Langlebigkeit des Kunststoffes