Ziemlich viel BlaBla von Influenzer, Blogger, Podcastern etc. pp uvm

18.06.2019

Ich hatte am Wochenende wieder das Vergnügen und musste einer Podcasterin, Influencerin, Instagrammerin, Youtuberin, Bloggerin, Erfinderin des Lebens etc. uvm was weiß ich, bei Ö3 in "Frühstück bei mir" zuhören, wo von einer U30 Person soviel warme Luft gemeint wurde, dass es ärger nicht geht.  Alleine, dass es sich hierbei schon um eine Berufsbezeichnung handelt ist traurig. Es ist bedenklich, dass weibliche Reize und "gutes" Aussehen ausreichen um hier eine zu influenzierende Gemeinde zu finden, die einen göttlichen Beistand suchen und finden. Ich für meinen Teil muss arbeiten und stehe dazu, dass es gewisse Dinge gibt, die sich nicht vermeiden lassen.

Mein Vater sagte immer zu mir: Lerne was, damit was aus dir wird! Heutzutage denke ich mir: Pfeif drauf, nimm dein Handy in die Hand, filme dich selbst und stelle dich selbst dar, damit etwas aus dir wird... Oder wie es "neumodern" heißt -> Natürliche Selektion durch Selfies an Stellen, die jeder "denkfähige"  Mensch meiden würde oder zumindest durch die Real Life Augen kritisch sehen sollte. 

Diese vermeintlichen perfekten Menschen, die alles richtig machen sind mittlerweile extrem mühsam, aufdringlich und von der Menge her unüberschaubar. Mit den (eigentlich) hausverstands Aussagen soviel Menschen im Land zu Besudern (beflügeln) grenzt schon beinahe an Unverschämtheit. 

Andere Leute tun einfach Gutes tagtäglich und reden nicht darüber bzw. stellen sich nicht selbst dar mit irgendwelchen "Yogakraxn". 

Leider lassen sich manche Dinge nicht vermeiden... Gerade in Bezug auf Kunststoff... Dieser wird verteufelt, jeder hat ihn jedoch im Einsatz. Die Airpods zum Beispiel sind nicht aus Luft und Liebe aber auch nicht aus Metall; Schwermetall unter Umständen, das jedoch ist eine andere Geschichte. Würde mich interessieren, ob diese sogenannten (selbsternannten) Umweltaktivisten alle in Bezug auf Technik auch nachhaltig leben.

Diese Traumwelt, in der diese sogenannten Podcasterinfluencervaclavs leben ist sensationell... Sie beeinflussen mit einfachen Dingen, die jeder eigentlich als "Hausverstand" bezeichnen sollte...

Generell ist es ein Unterschied wo und wie ich wohne. In der Stadt habe ich öffentliche Verkehrsmittel um von A nach B zu kommen, trotzdem besitzt rund 1/3tl der Wiener ein Auto. 

Die Frage ist -> Wozu? Die Beliebtheit jener gekennzeichneten PKWs mit W/WU hält sich österreichweit ohnehin in Grenzen und zugegebenermaßen ärgert man sich schon bei Sichtkontakt eines solcher Kennzeichen. Der Stresspegel steigt bei der Ortstafel, an der groß geworben wird "W ist anders" - hier hat sich ein Satz aus einem Kabarett eingeprägt bei mir: "Ich komme aus Österreich, bin aber aus Wien"